Volleyball - Nichts zu holen in Geestemünde

Osterholzer Kreisblatt - 21.12.2016

von Tobias Dohr

Die Landesliga-Volleyballerinnen vom TV Hambergen standen bei Tabellenführer ESC Geestemünde erwartungsgemäß auf verlorenem Posten. Das Team von Trainer Thomas Hehlmann unterlag am Ende sehr deutlich mit 0:3 (17:25, 11:25, 14:25) beim auch weiterhin verlustpunktfreien Klassenprimus. „Besonders im ersten Satz konnten wir den Gegner dabei aber ganz gut ärgern“, hatte der TVH-Coach trotz der klaren Niederlage durchaus auch positive Dinge gesehen.

Besonders Außenangreiferin Pia Prigge war in dieser Szene richtig gut drauf und vom Block des Spitzenreiters kaum in den Griff zu bekommen. Erst gegen Ende des Durchgangs mussten die Hambergerinnen die Überlegenheit des Verbandsliga-Absteigers anerkennen.

In den Sätzen zwei und drei machte sich dann vor allem eines bemerkbar: „Unsere Eigenfehlerquote ist einfach zu hoch. Und zwar nicht, weil die Mädels es nicht können, sondern weil sie häufig immer noch zu nervös sind“, bilanzierte Hehlmann. Mit Ina-Katharina Peter hat sich zudem eine ganz wichtige Spielerin vorerst mit Rückenproblemen abgemeldet. „Die Mannschaft stößt ganz klar an ihre Grenzen, aber es ist klasse, wie alle weiterhin gut mitziehen und keiner sich aufgibt“, so Hehlmann.

TV Hambergen: Gerken, Hölzel, Klingbiel, Kortjohann, Prigge, Schmidt, Schramm, Speck, Harnisch.

Volleyball - Die Fehlerquote ist zu hoch

Osterholzer Kreisblatt - 24.11.2016

von Christian Thiemann

In der Landesliga 3 gab es für die Volleyballerinnen des TV Hambergen erneut nichts zu erben. In den beiden Heimspielen verlor die Mannschaft ohne ihren verhinderten Trainer Thomas Hehlmann gegen den TV Eiche Horn III und die SG Oferndiek/Ofen jeweils mit 0:3. Bitter war dabei vor allem die Niederlage im zweiten Spiel, in dem das von Thorsten Heitmann betreute Team eine starke Leistung zeigte.

TV Hambergen – TV Eiche Horn III 0:3 (13:25, 10:25, 17:25): Gegen den Tabellendritten TV Eiche Horn III fanden die Volleyballerinnen des TVH zunächst gut in die Partie. Der erste Satz startete zumindest ausgeglichen, wurde dann aber doch klar mit 13:25 abgegeben. Auch danach fing sich die Mannschaft um Britta Bödecker nicht und war im zweiten Durchgang fast chancenlos. 10:25 lautete das Endergebnis des zweiten Satzes aus Sicht der Heimmannschaft, die zu viele Punkte leichtfertig herschenkte.

Im letzten Durchgang bot der TVH noch mal etwas länger Paroli und hielt den Satz lange ausgeglichen. Jana Kortjohann machte eine starke Partie und punktete immer wieder. Außerdem blockte Kortjohann am Netz extrem stark. Dass es für die Hambergerinnen trotzdem nicht zum Satzgewinn reichte, lag an der Unkonzentriertheit in der Annahme, die immer wieder leichtfertig Bälle herschenkte und das 17:25 ermöglichte. Auch die vielen Wechsel von Thorsten Heitmann brachten nicht die gewünschte Sicherheit ins Spiel.

TV Hambergen – SG Oferndiek/Ofen 0:3 (17:25, 21:25, 25:27): Vor dem zweiten Heimspiel ersetzte Britta Bödecker im Mittelangriff Lynn Harnisch, weswegen die großen Spielerinnen aus Oferndiek/Ofen immer schlechter punkten konnten. Bödecker zeigte neben einer guten Leistung im Angriff auch einen starken Block, während Wiebke Hölzel und Lina Klingbiel in der Feldabwehr immer besser wurden.

Trotzdem ging der erste Satz mit 17:25 recht klar an die Gäste, die im zweiten Durchgang schon nicht mehr ganz so leicht zu Punkten kamen. Hambergen steckte auch nach dem neuerlichen Rückstand nicht auf und setzte die Gäste weiter unter Druck. Dass Oferndiek/Ofen weiter oben in der Tabelle steht, machte sich aber auch im zweiten Satz bemerkbar, sodass der TV Hambergen auch diesen Durchgang am Ende mit 21:25 abgab.

Dass der dritte Satz auch der letzte war, war lange nicht zu erkennen. Hambergen brachte seine Angriffe gut durch und brach immer wieder durch den Block der SG. Trotz einer hohen Führung schaffte es der TVH nicht, den Satz über die Runden zu bringen und musste sich dann nach einem vergebenen Satzball mit 25:27 beugen. „Mit der Leistung vom letzten Satz kann die Mannschaft sehr zufrieden sein. Und das gibt Hoffnung für die nächsten Spiele“, sagte Thorsten Heitmann anschließend, war aber auch der Meinung: „Zum Ende eines jeden Satzes haben wir es nicht geschafft die eigenen Fehler zu minimieren und die Punkte zu machen.“

TV Hambergen: Gerken, Hölzel, Klingbiel, Kortjohann, Kosak-Becker, Petras, Prigge, Schmidt, Schramm, Bödecker, Harnisch.

Volleyball - Hambergen ohne Satzgewinn

Osterholzer Kreisblatt - 24.11.2016

von Werner Maaß

Die Volleyballerinnen des TV Hambergen hatten sich den Doppelspieltag in der Landesliga 3 eigentlich völlig anders vorgestellt. Das von Thorsten Heitmann betreute Team machte vor allem bei der Annahme zu viele Fehler, so wurden die Partien gegen Eiche Horn III und anschließend gegen Ofendiek jeweils mit 0:3 verloren.

Volleyball - Gelegenheit verpasst

Osterholzer Kreisblatt - 09.11.2016

von Tobias Dohr

Auch beim Tabellenvorletzten haben die Landesliga-Volleyballerinnen des TV Hambergen ihre Negativserie nicht durchbrechen können. Nach der durchaus vermeidbaren 0:3 (21:25, 11:25, 20:25)-Niederlage beim bis dato noch sieglosen TSV Neuenwalde stecken die Schützlinge von Trainer Thomas Hehlmann tiefer denn je im Abstiegssumpf fest.

„Das war bis jetzt die schlechteste Saisonleistung, die mein Team gezeigt hat“, meinte der TVH-Coach nach der Partie, die in weiten Teilen extrem frustrierend verlaufen war. Nach einem noch halbwegs ausgeglichenen ersten Satz lief im zweiten Durchgang gar nichts mehr beim Aufsteiger zusammen. Mit 11:25 gab die völlig verunsicherte Hehlmann-Truppe den Satz ab. Es spricht jedoch für die Moral der TVH-Damen, dass sie sich danach nicht vollständig aufgaben.
Stattdessen klappte im dritten Satz plötzlich doch noch das, was sich die Gäste eigentlich für das komplette Spiel vorgenommen hatten. Harte Aufschläge, konsequentes Blockspiel und überraschende Angriffe aus dem Hinterfeld. Dass es dennoch nicht zum Satzgewinn reichte, war schlichtweg dem fehlenden Glück geschuldet. Bei Thomas Hehlmann überwog am Ende dennoch die Enttäuschung über die schwache Vorstellung in den ersten beiden Sätzen: „Das wäre die Möglichkeit gewesen, deutlich ein Zeichen zu setzen.“
TV Hambergen: Gerken, Hölzel, Klingbiel, Kortjohann, Kosak-Becker, Peter, Petras, Prigge, Schmidt, Schramm.

 

Volleyball - Eine überragende Kortjohann reicht nicht

Osterholzer Kreisblatt - 26.10.2016

von Tobias Dohr

Die Landesliga-Volleyballerinnen des TV Hambergen zahlen in der neuen Liga weiterhin reichlich Lehrgeld. Im Auswärtsspiel bei Verbandsliga-Absteiger TSV Fischerhude-Quelkhorn unterlag das Team um Trainer Thomas Hehlmann deutlich mit 0:3 (19:25, 13:25, 22:25). „Mein Team muss sich noch um einiges steigern, um auch mal gegen einen stärkeren Gegner Punkte zu holen“, sagte der Coach nach der vierten Niederlage im fünften Saisonspiel.

Gleichwohl hatte Hehlmann aber auch zum wiederholten Male beobachtet, dass seine Mannschaft durchaus das Potenzial besitzt, um die Topteams der Liga zu ärgern. Im ersten Durchgang hielten die Gäste lange Zeit gut mit, ließen gegen Ende des Satzes dann aber die benötigte Härte in den Angriffsschlägen vermissen. Im zweiten Abschnitt haderten die Hambergerinnen dann vor allem mit den überharten Schiedsrichterentscheidungen. Nahezu jeder technische Fehler wurde sofort abgepfiffen. „Da war es sehr anstrengend, ruhig zu bleiben“, sagte Hehlmann.
Im dritten Satz rauften sich die Gäste dann noch einmal zusammen. Angeführt von der überragend blockenden Jasna Kortjohann blieb das Hehlmann-Team bis zum 22:22 auf Augenhöhe – ehe der Favorit erneut seine Routine ausspielte.
TV Hambergen: Gerken, Harnisch, Hölzel, Klingbiel, Kortjohann, Kosak-Becker, Petras, Prigge, Schmidt, Schramm