Volleyball - Stehend k.o. doch noch gesiegt

Osterholzer Kreisblatt / Mein Verein - 04.10.2015

Hochspannung gleich zum Saisonauftakt: Die Frauen des TV „Frisch Auf" Hambergen der Volleyball-Bezirksklasse starteten am vergangenen Wochenende mit zwei äußerst kräftezehrenden Fünf-Satz-Spielen in die neue Hallensaison 2015/16.

Nach der Vize-Meisterschaft der vergangenen Spielserie und zwei umfangreichen Vorbereitungsturnieren gingen die Hambergerinnen etwas zu locker in das erste Spiel gegen den MTV Ostereistedt, der sich mit neuen Spielerinnen, neuem Trainer und neuer Taktik bestens präsentierte. Hambergen fand keinen richtigen Rhythmus und verlor die ersten beiden Sätze mit 21:25 und 18:25.
Das Spiel war eigentlich schon so gut wie verloren, als die Hamberger Zuschauer endlich laut wurden und den Kampfgeist der jungen Truppe weckten. Die Fans wollten wenigstens einen Satzgewinn feiern. Doch es wurde immer besser. Gewannen die Hambergerinnen den dritten Satz noch mit 25:21, so war die Gegenwehr der Ostereistedter im vierten Satz mit 25:13 gebrochen. Den abschließenden Tiebreak beendeten die Hamberger Mädels nach 2 Stunden Spielzeit mit 15:8 Punkten und 3:2 Sätzen für sich.
Ebenso dramatisch verlief das zweite Spiel gegen die Routiniers des TuS Zeven III. Die erfahrene Truppe aus Zeven stellte das Hamberger Team immer wieder vor schwer lösbare Aufgaben. Schon fast „stehend k.o." mussten die Hambergerinnen schließlich erneut in den Tiebreak, den sie dann wiederum deutlich mit 15:9 Punkten gewannen.
Die Mühen haben sich gelohnt; durch die beiden Auftaktsiege steht das 2. Hamberger Frauenteam vorerst auf dem zweiten Tabellenplatz.

Volleyball - Nicht Fisch, nicht Fleisch

Osterholzer Kreisblatt - 30.09.2015

von Tobias Dohr

Nichts Neues in der Uwe-Brauns-Halle – so lautete das Fazit des ersten Spieltages in der Volleyball-Verbandsliga der Herren. Der TV Hambergen zeigte zum Saisonauftakt gleich mal wieder seine zwei Gesichter. Nach einer klasse Leistung im ersten Spiel folgte ein kaum zu erklärender Einbruch in Partie Nummer zwei.

TV Hambergen – TV Bremen-Walle 1875 3:0 (25:11, 26:24, 25:22): Zum Saisonstart schickte Spielertrainer Stefan Büttelmann die Sechs ins Rennen, die in dieser Formation auch zuletzt beim Pokalsieg zu überzeugen wusste. Uwe Brandhorst und Janek Borsing spielten über die Mitte, der etatmäßige Mittelblocker Jens Wilm kam dafür gemeinsam mit Benjamin Büttelmann über Außen. Sascha Tietjen griff diagonal an, Stefan Büttelmann spielte zu.
Im ersten Satz deuteten die Hamberger dann ihr Potenzial an – im positiven Sinne. Wie ein Wirbelwind fegten die Hausherren über die völlig überforderten Bremer hinweg. Die erste Auszeit nahm Walle bei 1:8, die zweite beim Stande von 8:23, als längst alles zu spät war. „Das war richtig gut", lobte Büttelmann. Auch Durchgang zwei schien bei 24:19 bereits entschieden, ehe die Hamberger noch fünf Punkte in Folge weggaben und erst in der Satzverlängerung siegten. Im dritten Durchgang zogen die Hausherren dann beim 21:22 das Tempo an und gewannen das erste Saisonspiel in gerade einmal 61 Minuten.
TV Hambergen – Vareler TB 1:3 (25:20, 18:25, 21:25, 18:25): Auch die zweite Partie dauerte erstaunlicherweise nur unwesentlich länger. Nach 67 Minuten war das Spiel gegen den Landesliga-Aufsteiger aus Varel beendet. Allerdings mit dem besseren Ende für die Gäste. Danach sah es im ersten Satz noch überhaupt nicht aus.
Stefan Büttelmann hatte umgestellt und zunächst mit Jens Wilm und Uwe Brandhorst seine längsten Akteure draußen gelassen. Dafür spielten nun Pascal Sparke und Routinier Sven Oetken. Diese neue Formation harmonierte im ersten Satz auch noch prächtig, ziemlich prächtig sogar – wenn auch nur bis kurz vor Satzende. Beim Stande von 20:8 ging Stefan Büttelmann vom Platz und brachte dafür Torsten Fischer. Der konnte an der anschließenden Aufholjagd der Gäste bis auf 24:18 aber auch nichts ändern. Für den Satzgewinn reichte es trotzdem, wenngleich die Vareler nun wieder im Spiel waren und die Initiative übernahmen.
Besonders im Block bekamen die Gäste nun immer besseren Zugriff auf fast alle Angreifer des TV Hambergen. Stefan Büttelmann rotierte erneut und wechselte schließlich im vierten Satz zurück auf die Formation vom ersten Spiel. Doch auch das nutzte nichts mehr. „Gegen diesen Gegner darf man eigentlich nicht verlieren", sagte der Hamberger Spielertrainer hinterher und lieferte die Erklärung auch gleich mit: „Varel hat keinen einzigen Überflieger, nichts Geniales dabei. Sie haben einfach mit allen Mann dagegen gehalten." Und das reichte an diesem Tag gegen den TV Hambergen.
TV Hambergen: Stefan Büttelmann, Benjamin Büttelmann, Oetken, Wilm, Uwe Brandhorst, Sparke, Fischer, van der Veen, Borsing, Tietjen

 

Volleyball - Ein Saisonziel gibt es nicht

Osterholzer Kreisblatt - 25.09.2015

von Tobias Dohr
Es war schon einmal besser bestellt um den Volleyballsport im Landkreis Osterholz. Regionalligisten gibt es schon seit etlichen Jahren nicht mehr. 2011 löste sich die Mannschaft des VSK Osterholz-Scharmbeck auf, seitdem sucht man nach einer vollständig leistungsorientierten Mannschaft vergebens. Immerhin: Der TV Frisch Auf Hambergen schnupperte noch einmal für eine Spielzeit in die Oberliga hinein – musste aber schnell erkennen, dass diese Liga eine Nummer zu groß ist.

Dennoch gehen die Hamberger um Spielertrainer Stefan Büttelmann auch in die an diesem Wochenende startende neue Saison als höchst spielende Mannschaft des Landkreises ins Rennen. Das Team hat sein Gesicht erneut praktisch nicht

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Volleyball - Volleyaballerinnen nähern sich der Spitze

Osterholzer Kreisblatt / Mein Verein - 05.07.2015

Bei den Bremer Jugend-Landesmeisterschaften im Beachvolleyball am vergangenen Wochenende war die Volleyballjugend des TV „Frisch Auf" Hambergen mit vier Teams und damit in jeder Altersgruppe vertreten.

Bei teilweise widrigen Wetterbedingungen wurde von Freitag bis Sonntag auf vier Beachfeldern in Achim-Baden an der Lahof um jeden Ballpunkt gekämpft. Die Gewinner der jeweiligen Altersklassen lösten das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften. Nachdem die Hambergerinnen im vergangenen Jahr noch als Punktelieferanten dabei waren, mussten sich die Cracks aus der Hallen-Landesauswahl und von 1860 Bremen diesmal schon mehr anstrengen, um die Sätze zu gewinnen. Gegen die Teams aus anderen Vorort-Vereinen, wie Schwanewede und Fischerhude, behielten die Hambergerinnen die Oberhand und zogen mit dem U16 Team Saskia Schmitz/Alica Postels ins Halbfinale ein. Schmitz/Postels schrammten am Ende mit Platz 4 knapp am Siegertreppchen vorbei. In der U17 war das fünfte Hamberger Team verletzungsbedingt ausgefallen und das U17 Team Rike Lütjen/Veronika Zadoroznaja belegte den 6. Platz. Der U18 Wettbewerb wurde teilweise durch vorbeiziehende Regenschauer unterbrochen. Die Vertreterinnen des TV Hambergen Lisa Essmann und Paulina Kruse erreichten den 3. Platz. Die stärksten Teams traten bei der U19 an. Sie mussten alles geben, um das Hambergen Duo Lena Kraft und Merit Wöhler auf den 4. Platz zu verweisen. Sandig, ölig und abgekämpft aber zufrieden kehrten die Hambergerinnen von den Beach-Meisterschaften zurück.

Volleyball - Aushängeschild TV Hambergen

Osterholzer Kreisblatt / Wümme-Zeitung - 30.06.2015

von Tobias Dohr

Die Volleyballer des TV Frisch Auf Hambergen sind auch in der Spielzeit 2015/2016 das Aushängeschild des Landkreises Osterholz in Sachen Volleyballsport. Das Team um Spielertrainer Stefan Büttelmann wird auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga aufschlagen. Höher spielt kein anderes Herrenteam. Los geht die Punktspielrunde mit einem Doppel-Heimspieltag am letzten Septemberwochenende.

In der Landesliga 3 geht der VSK Osterholz-Scharmbeck an den Start und wird sicher auch in dieser Saison wieder oben mitmischen. Einen Aufstieg haben die Akteure um Spielertrainer Recep Divanoglu in den vergangenen Spielzeiten aber jeweils ausgeschlossen.
Bei den Damen wurde die Auflösung der SG Karlshöfen/Gnarrenburg in letzter Sekunde – wie berichtet – doch noch verhindert. Allerdings tritt die neuformierte Mannschaft nun eine Liga tiefer in der Verbandsliga an.
Der TuS Tarmstedt machte seinem Ruf als Fahrstuhlmannschaft mal wieder alle Ehre und schaffte zum zweiten Mal in Folge den sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga. Dort trifft das Team von Trainer Jürgen Schnakenberg auf den ATSV Scharmbeckstotel, der nach dem Abstieg der Sportfreunde Heilshorn das einzige Damenteam aus dem Osterholzer Raum auf Landesliganiveau ist. Auch in diesen Spielklassen beginnt die Saison am letzten Septemberwochenende.
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