Volleyball - "Calli" und die Wikinger

Osterholzer Kreisblatt - 01.12.2015

von Tobias Dohr

Mit einem souveränen Doppelerfolg haben die Verbandsliga-Volleyballer vom TV Frisch Auf Hambergen ihren Heimspieltag beendet. Während die junge Mannschaft vom Oldenburger TB II auf völlig verlorenem Posten stand, sorgte vor allem die erste Partie des Tages gegen die „Wikinger“ von der TG Wiesmoor für viel Kurzweil.

TV Hambergen – TG Wiesmoor 3:1 (23:25, 25:19, 25:14, 25:17): So etwas erleben die Hamberger Volleyballer auch nicht alle Tage: Einen Gegner, der dem Team von Spielertrainer Stefan Büttelmann körperlich überlegen ist. Der Oberliga-Absteiger aus Wiesmoor hatte gleich vier Akteure auf dem Feld, die größer als zwei Meter waren. Das war aber nicht das einzige markante Merkmal. Die Gäste trugen fast alle einen Vollbart. „Als die in die Halle reinkamen, hab ich gedacht, das ist hier ein Wikingertreffen“, berichtete Stefan Büttelmann schmunzelnd.
Der TVH-Spielertrainer schickte Uwe Brandhorst und Sven Oetken als Mittelblocker ins Rennen und ließ

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Volleyball - Zu viel Routine für Hambergen

Osterholzer Kreisblatt - 19.11.2015

von Tobias Dohr

Der TV Hambergen hat in seinem Verbandsliga-Auswärtsspiel bei der routinierten Mannschaft des VfL Lintorf III mit 0:3 (20:25, 23:25, 23:25) den Kürzeren gezogen. „Die konnten alle nicht so hoch und alle nicht so hart wie wir, aber sie hatten einen Plan“, sagte Stefan Büttelmann nach der Partie.

Hambergens Spielertrainer hatte zunächst Janek Borsing unten gelassen und dafür Uwe Brandhorst und Jens Wilm über die Mitte gebracht. Auf außen agierten Benjamin Büttelmann und Pascal Sparke. Über die Diagonale kam Sven Oetken, der den fehlenden Sascha Tietjen ersetzte. Besonders das Fehlen Tietjens konnten die Hamberger an diesem Tag nicht kompensieren. „Sascha hat einfach diese Aggressivität gegen den Gegner, die uns manchmal etwas fehlt“, erklärte Stefan Büttelmann, warum Tietjen so wichtig für das Hamberger Spiel ist.
Während der erste Durchgang noch recht deutlich an die Gastgeber ging, gestalteten die Hamberger Durchgang zwei und drei dann zwar deutlich ausgeglichener. Trotz ständig wechselnder Führungen hatten am Ende aber jeweils die Lintorfer die Nase vorn, was unter anderem auch an den vielen Aufschlagfehlern lag. Büttelmann: „Im ganzen Spiel hatten wir bestimmt zwischen zwölf und 15 Fehlaufschläge. Das ist einfach zu viel.“Auch die Einwechselung von Janek Borsing für Pascal Sparke brachte am Ende keine Besserung mehr ins Hamberger Spiel.
TV Hambergen: Benjamin Büttelmann, Wilm, Uwe Brandhorst, Oetken, Sparke, Borsing, Stefan Büttelmann

Volleyball - Ein Punkt als Trost

Osterholzer Kreisblatt - 09.11.2015

von Tobias Dohr

Die Verbandsliga-Volleyballer des TV Hambergen haben nach einem anfänglichen 0:2-Satzrückstand immerhin noch einen Zähler im Auswärtsspiel beim TV 01 Bohmte gerettet. Das Team um Spielertrainer Stefan Büttelmann legte eine starke Aufholjagd hin, um sich am Ende doch noch knapp mit 2:3 (24:26, 22:25, 25:20, 25:19, 13:15) geschlagen zu geben.

„Wir dürfen zwar nie im Leben den ersten Satz verlieren, aber am Ende haben wir immerhin Moral gezeigt“, sagte Büttelmann im Anschluss an das vierte Saisonspiel. Mit acht Spielern waren die Hamberger in den Osten des Landkreises Osnabrück gereist. Allerdings fehlten mit Jens Wilm und Sascha Tietjen zwei ganz wichtige Akteure. Sven Oetken übernahm Tietjens Position auf der Diagonalen, Pascal Sparke wiederum rotierte für Wilm auf die Außenangreiferposition. Uwe Brandhorst und Janek Borsing spielten über die Mitte, Benjamin Büttelmann agierte als zweiter Vierer, Stefan Büttelmann spielte zu.
Dieses Konstrukt funktionierte zunächst auch richtig gut. So gut, dass es beim 24:21 plötzlich drei Satzbälle hatte. Doch für den Satzgewinn reichte es trotzdem nicht. „Ganz klar, den müssen wir einfach gewinnen“, ärgerte sich Stefan Büttelmann auch nach der Partie noch über die mangelnden Vollstreckerqualitäten seines Teams. Wie geschockt stolperten die Hamberger anschließend durch den zweiten Satz und mussten auch diesen abgeben.
Alles deutete nun auf eine schnelle Dreisatzniederlage hin. „Ich habe den Jungs dann gesagt, dass es jetzt noch mal bei Null losgeht“, berichtete Stefan Büttelmann. Er verzichtete fortan auf die Einwechselungen von Libero Jasper van de Veen, um endlich Konstanz in die Annahme zu bringen. Sven Oetken sorgte mit einer Aufschlagserie für die entscheidende Führung im dritten Durchgang. Vor der lautstarken Bohmter Fankulisse, die die Heimmannschaft unter anderem mit zwei großen Trommeln nach vorne peitschten, drehte im vierten Durchgang dann vor allem Benjamin Büttelmann auf.
Der jüngere Büttelmann-Bruder packte nun vor allem im Block immer wieder zu. „Ohne Benni hätten wir vermutlich 0:3 verloren“, sagte Stefan Büttelmann nach der Partie. Doch so ging es in den Tiebreak. Dort fielen dann beim Stande von 10:10 zwei, drei knappe Netzkantenbälle ins Feld der Gäste. „Das war dann halt Pech, so etwas passiert nun mal im fünften Satz“, wollte Stefan Büttelmann seinem Team aber keinen Vorwurf mehr machen. „Alles in allem geht das Resultat in Ordnung. Bohmte hat sich den Sieg verdient, weil sie über die komplette Spielzeit wirklich alles reingeworfen haben.“
TV Hambergen: Stefan Büttelmann, Sparke, van de Veen, Benjamin Büttelmann, Oetken, Borsing, Uwe Brandhorst, Fischer

 

Volleyball - Rumpfkader siegt beim Meister

Osterholzer Kreisblatt - 28.10.2015

von Tobias Dohr

Eigentlich hatten sich die Volleyballer vom TV Hambergen nicht viel ausgerechnet für ihr Auswärtsspiel bei den Tecklenburger Land Volleys II. Das lag zum einen daran, da es gegen den amtierenden Meister ging. Zum anderen aber war die Trainingsbeteiligung bei den Hambergern in den zwei Wochen zuvor katastrophal gewesen. Einige Einheiten waren komplett ausgefallen und auch für die Fahrt ins Tecklenburger Land konnte Spielertrainer Stefan Büttelmann nur auf sieben Akteure zurückgreifen.

Umso größer war die Freude, als es am Ende zu einem nicht einkalkulierten 3:1 (25:17, 25:13, 23:25, 25:23)-Sieg reichte. Zur Ehrenrettung des letztjährigen Champions muss allerdings gesagt werden, dass die Drittligareserve in der Sommerpause einen personellen Neustart hatte. „Der älteste Spieler bei denen war 23 Jahre alt“, berichtete Stefan Büttelmann hinterher. „Nichtsdestotrotz haben wir das wirklich sehr gut gemacht heute.“
Mit Thorsten Fischer in der für ihn ungewohnten Diagonalposition, Sascha Tietjen und Jens Wilm über außen, sowie Sven Oetken und Uwe Brandhorst als Mittelblocker legten die Hamberger zwei ganz starke erste Sätze hin. Als Durchgang drei beim Stande von 16:23 schon verloren schien, brachte Fischer seine Mannschaft mit einer Aufschlagserie wieder heran. Doch eine gegnerische Auszeit zeigte Wirkung und die Gastgeber retteten ihren Vorsprung knapp ins Ziel.
„Das hat unserem Spiel aber keinen Bruch gegeben“, berichtete Stefan Büttelmann. Stattdessen spielten die Hamberger ruhig ihren Stiefel weiter und führten schließlich mit 24:20. Tecklenburg kam zwar noch einmal ein wenig heran, doch dann schlug der gegnerische Mittelblocker einen direkt zurückgeflogenen Abwehrbagger von Büttelmann freistehend ins Netz. „Der Matchball war etwas glücklich, aber ansonsten haben wir kaum Fehler gemacht“, freute sich Büttelmann auch über die Tatsache, dass sein Team erst Ende des zweiten Satzes den ersten Fehlaufschlag produzierte. „Und da geben wir ja sonst auch gerne schon mal fünf bis sechs Punkte pro Satz an den Gegner ab.“ Zudem hatte der Hamberger Spielertrainer ein großes Lob für Sascha Tietjen parat: „Er hat richtig klasse gespielt.“
TV Hambergen: Stefan Büttelmann, Jens Wilm, Thorsten Fischer, Sascha Tietjen, Uwe Brandhorst, Sven Oetken, Jasper van de Veen

Volleyball - Niederlage und Sieg gleichermaßen

Osterholzer Kreisblatt / Mein Verein - 11.10.2015

Die neue Hamberger Volleyballjugend wurde für die Anfängerliga U18w gemeldet, musste jedoch auf Grund der geringen Teilnehmerzahl zusammen mit der U20w II in die neue Spielsaison starten. Dort treffen die Hamberger Mädels zum Teil auf zwei bis drei Jahre ältere Spielerinnen mit Erfahrung. Zum Schutz vor Überlastung werden in dieser Liga nur zwei Gewinnsätze gespielt.

Zum Auftakt reisten die Hambergerinnen nach Osterholz-Tenever in Bremen. Der erste Satz gegen OT Bremen wurde für den TV „Frisch Auf" Hambergen mit der Mannschaftsführerin Saskia Schmitz klar mit 25:13 Punkten gewonnen. Ohne komplizierte Aufstellungs- und Läufersysteme hatten die Mädels eine Menge Spaß bei diesem Auftaktsatz. Im nächsten Abschnitt hatten sich die Gegnerinnen jedoch besser auf die Hamberger Spielweise eingestellt und es kam zu einem spannenden Ende mit dem besseren Ausgang für OT Bremen. Hambergen verlor mit 26:28 Punkten und ein dritter Satz musste die Entscheidung bringen. Durch viele Eigenfehler hatte Hambergen die Bremerinnen stark gemacht, so dass Satz (11:15) und Sieg an OT Bremen ging.
Im zweiten Spiel gegen den TSV Bierden schlugen die Hambergerinnen eine harte Aufgabe nach der anderen und gewannen deutlich in zwei Sätzen (25:9, 25:11). Der Lohn dafür ist Tabellenplatz zwei in der U20w II.
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