Volleyball - Die Angst vor dem Gewinnen

Osterholzer Kreisblatt - 21.12.2015

von Jan-Henrik Gantzkow

Mit einer letztlich verdienten, aber ebenso bitteren 0:3-Niederlage (20:25, 21:25, 22:25) bei der TG Wiesmoor verabschiedeten sich die Verbandsliga-Volleyballer des TV Hambergen in die Winterpause. Und Hambergen musste sich im Nachhinein über die eigenen Fehler ärgern: In allen drei Sätzen zeigten sich die Akteure zu Beginn druckvoller, schlugen gut auf, setzten den Gegner somit früh unter Druck und zogen in allen Durchgängen auf vier oder fünf Punkte davon. Die kampfstarken „Wikinger“ aus Ostfriesland gaben sich aber nie auf, kamen immer wieder in die Partie zurück und behielten jedem Satz die Oberhand.

Vor allem der letzte Satz, in dem gleich zweimal eine deutliche Führung verspielt wurde, war dabei besonders ärgerlich. „Das ist auch eine Einstellungs- und Mentalitätsfrage. Es ist, als hätten wir Angst vorm Gewinnen. Wenn es dann eng wird, gibt es plötzlich einen Bruch im Spiel und wir lassen die Köpfe hängen“, so Hambergens Spielertrainer Stefan Büttelmann, der schon die ganze Saison mit dieser Problematik zu kämpfen hat.
Jens Gerken ist reaktiviert
Wiesmoor, das im Hinspiel eine Niederlage in Hambergen bezogen hatte, war aber auch dementsprechend motiviert und ein bärenstarker Gegner. „Sie haben das sehr gut gespielt, sich nie aufgegeben und deswegen am Ende auch verdient gewonnen“, lobte Büttelmann den Gegner, der über viele große Spieler verfügte.
Aber auch seine Mannschaft, die mit dem reaktivierten Jens Gerken als Zuspieler agierte, zeigte phasenweise richtig guten Volleyball und sorgte so für ein Verbandsligaspiel der besseren Sorte, bei dem die Zuschauer auf ihre Kosten kamen.

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Volleyball - 0:3 beim Verbandsliga-Spitzenreiter

Osterholzer Kreisblatt - 14.12.2015

von Tobias Dohr

Nur zwei Wochen nach ihrem starken Auftritt mit dem Doppelsieg vor eigenem Publikum haben die Verbandsliga-Volleyballer vom TV Hambergen beim VC Osnabrück eine empfindliche 0:3 (20:25, 13:25, 13:25)-Klatsche bezogen. Zwar führen die Osnabrücker mit neun Siegen aus neun Spielen und erst drei verlorenen Sätzen unangefochten die Tabelle an, dennoch war Hambergens Spielertrainer Stefan Büttelmann nach der Partie enttäuscht.

„Natürlich kann man auch mal ein Spiel 0:3 verlieren, aber es muss wenigstens ein bisschen Aggressivität und Wille erkennbar sein.“ Genau diese Eigenschaften hatte Büttelmann während der nur eine Stunde dauernden Partie vermisst. Lediglich im ersten Durchgang zeigten die Gäste noch eine angemessene Gegenwehr. Erst am Ende des Satzes setzten sich die Osnabrücker ein wenig ab. Dennoch

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Volleyballjugend - Hambergen ganz oben

Osterholzer Kreisblatt / Mein Verein - 13.12.2015

Die Hamberger Volleyballjugend hat durch zwei Siege die Tabellenspitze in der U20 II des Bremer Volleyballverbandes erreicht. In Dörverden bezwangen die Hambergerinnen zuerst die Gastgeber des TSV Dörverden souverän mit 2:0 Sätzen und anschließend in einem kampfbetonten Spiel die vorherigen Spitzenreiter des TV Baden mit 2:1 Sätzen.

Im ersten Satz gegen Dörverden zeigten die harten Aufschläge der Hambergerinnen sofort ihre Wirkung. Die Gastgeberinnen kamen auf gerade einmal zehn Punkte und waren total verunsichert. Im zweiten Satz ließen die Hamberger Mädels immerhin 18 Punkte zu, wobei der klare Sieg niemals in Frage stand. Das Team um Mannschaftskapitänin Victoria Szymanczyk hatte sich

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Volleyball - "Calli" und die Wikinger

Osterholzer Kreisblatt - 01.12.2015

von Tobias Dohr

Mit einem souveränen Doppelerfolg haben die Verbandsliga-Volleyballer vom TV Frisch Auf Hambergen ihren Heimspieltag beendet. Während die junge Mannschaft vom Oldenburger TB II auf völlig verlorenem Posten stand, sorgte vor allem die erste Partie des Tages gegen die „Wikinger“ von der TG Wiesmoor für viel Kurzweil.

TV Hambergen – TG Wiesmoor 3:1 (23:25, 25:19, 25:14, 25:17): So etwas erleben die Hamberger Volleyballer auch nicht alle Tage: Einen Gegner, der dem Team von Spielertrainer Stefan Büttelmann körperlich überlegen ist. Der Oberliga-Absteiger aus Wiesmoor hatte gleich vier Akteure auf dem Feld, die größer als zwei Meter waren. Das war aber nicht das einzige markante Merkmal. Die Gäste trugen fast alle einen Vollbart. „Als die in die Halle reinkamen, hab ich gedacht, das ist hier ein Wikingertreffen“, berichtete Stefan Büttelmann schmunzelnd.
Der TVH-Spielertrainer schickte Uwe Brandhorst und Sven Oetken als Mittelblocker ins Rennen und ließ

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Volleyball - Zu viel Routine für Hambergen

Osterholzer Kreisblatt - 19.11.2015

von Tobias Dohr

Der TV Hambergen hat in seinem Verbandsliga-Auswärtsspiel bei der routinierten Mannschaft des VfL Lintorf III mit 0:3 (20:25, 23:25, 23:25) den Kürzeren gezogen. „Die konnten alle nicht so hoch und alle nicht so hart wie wir, aber sie hatten einen Plan“, sagte Stefan Büttelmann nach der Partie.

Hambergens Spielertrainer hatte zunächst Janek Borsing unten gelassen und dafür Uwe Brandhorst und Jens Wilm über die Mitte gebracht. Auf außen agierten Benjamin Büttelmann und Pascal Sparke. Über die Diagonale kam Sven Oetken, der den fehlenden Sascha Tietjen ersetzte. Besonders das Fehlen Tietjens konnten die Hamberger an diesem Tag nicht kompensieren. „Sascha hat einfach diese Aggressivität gegen den Gegner, die uns manchmal etwas fehlt“, erklärte Stefan Büttelmann, warum Tietjen so wichtig für das Hamberger Spiel ist.
Während der erste Durchgang noch recht deutlich an die Gastgeber ging, gestalteten die Hamberger Durchgang zwei und drei dann zwar deutlich ausgeglichener. Trotz ständig wechselnder Führungen hatten am Ende aber jeweils die Lintorfer die Nase vorn, was unter anderem auch an den vielen Aufschlagfehlern lag. Büttelmann: „Im ganzen Spiel hatten wir bestimmt zwischen zwölf und 15 Fehlaufschläge. Das ist einfach zu viel.“Auch die Einwechselung von Janek Borsing für Pascal Sparke brachte am Ende keine Besserung mehr ins Hamberger Spiel.
TV Hambergen: Benjamin Büttelmann, Wilm, Uwe Brandhorst, Oetken, Sparke, Borsing, Stefan Büttelmann