Volleyball - Hambergen auf Relegationsplatz

Osterholzer Kreisblatt - 26.01.2016

von Tobias Dohr

Jetzt wird es noch einmal richtig brenzlig für die Volleyballer des TV Frisch Auf Hambergen. Die „Bonuspunkte“, die das Team um Spielertrainer Stefan Büttelmann noch vor zwei Wochen mit dem unerwarteten Sieg über Spitzenreiter Osnabrück eingefahren hatte, sind jedenfalls längst wieder aufgebraucht. Schlimmer noch: Mit dem enttäuschenden 1:3 (17:25, 25:23, 19:25, 24:26) beim Vareler TB rutschten die Hamberger jetzt sogar auf den Relegationsplatz ab und müssen sich ernsthaft Sorgen um den Klassenverbleib machen.

Die Gäste waren mit großen Personalsorgen nach Varel gereist. Zwar stand Sascha Tietjen wieder zur Verfügung, dafür fehlten mit Benjamin Büttelmann und dem kurzfristig erkrankten Pascal Sparke gleich zwei Außenangreifer. Mittelblocker Sven Oetken konnte nur unter Schmerzen auflaufen und auch Uwe Brandhorst, der sich angesichts der Notlage zur Verfügung gestellt hatte, war stark erkältet. Dafür feierte Tim Brandhorst sein Saisondebüt und wurde von Stefan Büttelmann auch gleich in die erste Sechs beordert. Doch nicht nur der Sohn von Uwe Brandhorst hatte zunächst so seine Probleme ins Spiel zu finden. Das gesamte Team tat sich im ersten Durchgang schwer.
„Wir haben unheimlich viele Punktchancen liegen gelassen. Das zog sich durch das ganze Spiel“, berichtete Stefan Büttelmann hinterher. Dennoch gewann sein Team den zweiten Satz knapp mit 25:23 und führte auch im dritten Durchgang immer mal wieder. „Es waren auch wirklich ein paar gute Sachen dabei, aber eben leider nicht auf Strecke“, umschrieb Büttelmann die altbekannten Sorgen. Im vierten Satz hatten die Hamberger dann beim Stande von 24:23 sogar Satzball, konnten diesen aber nicht nutzen und mussten sich kurz darauf endgültig geschlagen geben.
TV Hambergen: Borsing, Wilm, Tietjen, Tim Brandhorst, Uwe Brandhorst, Stefan Büttelmann, van de Veen, Oetken

Volleball - TVH Team unterliegt BVV-Auswahl mit 2:3

Osterholzer Kreisblatt - 19.01.2016

von Tobias Dohr

Am vorletzten Wochenende sorgten die Volleyballer des TV Hambergen noch für die große Sensation und fügten dem souveränen Verbandsliga-Spitzenreiter VC Osnabrück die erste Saisonniederlage zu. Eine Woche später ist dieser Ruhm bereits wieder komplett verflogen. Denn mit dem 2:3 (21:25, 25:16, 25:16, 15:25, 9:15) gegen die junge Auswahlmannschaft vom Bremer Volleyballverband ermöglichten die Hamberger dem BVV-Team den ersten Saisonsieg überhaupt.

Das wiederum brachte TVH-Spielertrainer Stefan Büttelmann gehörig auf die Palme: „Ich hatte mir nicht vorstellen können, dass wir nach der Leistung gegen Osnabrück so ein Spiel abliefern würden.“ Von Beginn an fand sein Team nicht in die Partie und musste den ersten Satz folgerichtig abgeben. Erst als zu Beginn des zweiten Durchgangs Benjamin Büttelmann ins Geschehen eingriff, wurde es kurzzeitig besser. Nachdem die Sätze zwei und drei jeweils deutlich mit 25:16 gewonnen worden waren, schienen die Gäste doch noch einen Dreier mit nach Hause nehmen zu können. Doch dann riss der Faden vollends.
Riesige Annahmeprobleme resultierten in einem schnellen 2:8-Rückstand zu Beginn des vierten Durchgangs. Davon erholten sich die Hamberger nicht mehr. Auch im Tiebreak gelang es nicht, die Kräfte und die Konzentration noch einmal zu bündeln. „Wir spielen richtig gut, oder richtig schlecht. Aber normal spielen können wir einfach nicht. Und normal hätte heute vermutlich gereicht“, so Stefan Büttelmann.
TV Hambergen: Uwe Brandhorst, Wilm, Sparke, van de Veen, Stefan Büttelmann, Benjamin Büttelmann, Borsing, Oetken

Volleyball - Im Stimmungshoch

Osterholzer Kreisblatt - 12.01.2016

von Tobias Dohr

So etwas gab es auch noch nicht allzu oft im Anschluss an einen Heimspieltag der Volleyballer vom TV Hambergen: einen extrem zufriedenen Spielertrainer Stefan Büttelmann. Zum perfekten Verbandsliga-Spieltag hatte nur ein Sieg über Tecklenburg gefehlt – doch auch trotz der knappen 2:3-Niederlage strahlte der TVH-Coach hinterher über das ganze Gesicht: „Von der Moral und der kämpferischen Einstellung war das heute wirklich perfekt von den Jungs.“

TV Hambergen – Tecklenburger Land Volleys II 2:3 (25:23, 25:21, 15:25, 23:25 12:15): Drei Punkte – so lautete die interne Ansage von Stefan Büttelmann vor dem Spieltag – sollten es werden. Und eigentlich sollten diese drei Zähler mit einem deutlichen Sieg über Tecklenburg gesichert werden. Doch am Ende wurde es hier nur einer. Was allerdings hängen blieb von der ersten Partie des Tages, waren die Eindrücke der ersten beiden Sätze.
Mit Hilfe einer frühen Aufschlagserie gingen die Hausherren gleich mit 5:1 in Führung. Das gab dem Büttelmann-Team offenbar soviel Selbstvertrauen, dass danach zwei Sätze lang fast alles ging. Über 17:5 wurde Durchgang eins gewonnen, auch im zweiten Satz bestimmten die Gastgeber klar das Geschehen. Besonders Janek Borsing spulte in der Verteidigung ein enormes Pensum ab, beackerte das ganze Feld und trieb den Gegner mit seinen Aktionen immer wieder zur Verzweiflung. Jeder Punkt wurde lautstark gefeiert. „Man hat gespürt, dass da eine Mannschaft auf dem Platz stand“, so Büttelmann.
Im dritten Satz fühlten sich die Hamberger dann aber zu sicher und ließen Tecklenburg wieder ins Spiel kommen. Am Ende ging es in den Tiebreak, wo die Hausherren ihre zwischenzeitliche Führung aber nicht ins Ziel retten konnten.
TV Hambergen – VC Osnabrück 3:2 (25:21, 22:25, 25:17, 23:25, 15:10): Ausgerechnet gegen den bis dahin noch ungeschlagenen Spitzenreiter holten sich die Hamberger dann aber die zuvor verlorenen Punkte zurück. Erneut erwischten die Gastgeber einen perfekten ersten Satz. Zwar fehlte bei den Osnabrückern der erste Mittelblocker, doch dafür mussten die Hamberger auch ohne ihren Außenangreifer Benjamin Büttelmann auskommen. Nach dem Verlust des zweiten Satzes machte sich Stefan Büttelmann langsam Sorgen um die konditionelle Verfassung seiner Akteure. So klagte Sven Oetken über stärker werdende Knieprobleme. Büttelmann fing an zu rotieren, doch das hatte keinerlei negative Auswirkungen.
Hambergen sicherte sich den dritten Satz und musste Durchgang vier schließlich nur ganz knapp mit 23:25 abgeben. Doch trotz der neun Sätze, die den Gastgebern mittlerweile in den Knochen steckten, mobilisierten die Hamberger noch einmal alle Kräfte. Und siehe da: der Favorit kam ins Wanken. Das Büttelmann-Team ging in Führung und baute diesen Vorsprung bis zum 14:10 aus. Der letzte Angriff sollte dann ein 3-Meter-Schuss über Janek Borsing werden – doch dazu kam es nicht.
Osnabrück schlug den Aufschlag ins Netz und die Hamberger fielen sich jubelnd und völlig erschöpft in die Arme. „Heute haben die Jungs mal gesehen, wie sich das anfühlt, einen solchen Gegner niederzukämpfen“, frohlockte Stefan Büttelmann, der sich besonders über die diesmal nur ganz wenigen verschlagenen Aufschläge freute. So schaffte es Janek Borsing sogar, in zehn Sätzen nicht eine einzige Angabe zu verschlagen. „Da war Janek zu recht stolz drauf“, so Stefan Büttelmann. Nicht nur deshalb war der abwehrstarke Mittelblocker am Ende der Mann des Tages bei den Hambergern.
TV Hambergen: Borsing, Stefan Büttelmann, Uwe Brandhorst, Oetken, Sparke, Tietjen, Wilm, van de Veen, Fischer

Volleyball - Die Angst vor dem Gewinnen

Osterholzer Kreisblatt - 21.12.2015

von Jan-Henrik Gantzkow

Mit einer letztlich verdienten, aber ebenso bitteren 0:3-Niederlage (20:25, 21:25, 22:25) bei der TG Wiesmoor verabschiedeten sich die Verbandsliga-Volleyballer des TV Hambergen in die Winterpause. Und Hambergen musste sich im Nachhinein über die eigenen Fehler ärgern: In allen drei Sätzen zeigten sich die Akteure zu Beginn druckvoller, schlugen gut auf, setzten den Gegner somit früh unter Druck und zogen in allen Durchgängen auf vier oder fünf Punkte davon. Die kampfstarken „Wikinger“ aus Ostfriesland gaben sich aber nie auf, kamen immer wieder in die Partie zurück und behielten jedem Satz die Oberhand.

Vor allem der letzte Satz, in dem gleich zweimal eine deutliche Führung verspielt wurde, war dabei besonders ärgerlich. „Das ist auch eine Einstellungs- und Mentalitätsfrage. Es ist, als hätten wir Angst vorm Gewinnen. Wenn es dann eng wird, gibt es plötzlich einen Bruch im Spiel und wir lassen die Köpfe hängen“, so Hambergens Spielertrainer Stefan Büttelmann, der schon die ganze Saison mit dieser Problematik zu kämpfen hat.
Jens Gerken ist reaktiviert
Wiesmoor, das im Hinspiel eine Niederlage in Hambergen bezogen hatte, war aber auch dementsprechend motiviert und ein bärenstarker Gegner. „Sie haben das sehr gut gespielt, sich nie aufgegeben und deswegen am Ende auch verdient gewonnen“, lobte Büttelmann den Gegner, der über viele große Spieler verfügte.
Aber auch seine Mannschaft, die mit dem reaktivierten Jens Gerken als Zuspieler agierte, zeigte phasenweise richtig guten Volleyball und sorgte so für ein Verbandsligaspiel der besseren Sorte, bei dem die Zuschauer auf ihre Kosten kamen.

Weiterlesen: Volleyball - Die Angst vor dem Gewinnen

Volleyball - 0:3 beim Verbandsliga-Spitzenreiter

Osterholzer Kreisblatt - 14.12.2015

von Tobias Dohr

Nur zwei Wochen nach ihrem starken Auftritt mit dem Doppelsieg vor eigenem Publikum haben die Verbandsliga-Volleyballer vom TV Hambergen beim VC Osnabrück eine empfindliche 0:3 (20:25, 13:25, 13:25)-Klatsche bezogen. Zwar führen die Osnabrücker mit neun Siegen aus neun Spielen und erst drei verlorenen Sätzen unangefochten die Tabelle an, dennoch war Hambergens Spielertrainer Stefan Büttelmann nach der Partie enttäuscht.

„Natürlich kann man auch mal ein Spiel 0:3 verlieren, aber es muss wenigstens ein bisschen Aggressivität und Wille erkennbar sein.“ Genau diese Eigenschaften hatte Büttelmann während der nur eine Stunde dauernden Partie vermisst. Lediglich im ersten Durchgang zeigten die Gäste noch eine angemessene Gegenwehr. Erst am Ende des Satzes setzten sich die Osnabrücker ein wenig ab. Dennoch

Weiterlesen: Volleyball - 0:3 beim Verbandsliga-Spitzenreiter