Volleyball - Gelegenheit verpasst

Osterholzer Kreisblatt - 09.11.2016

von Tobias Dohr

Auch beim Tabellenvorletzten haben die Landesliga-Volleyballerinnen des TV Hambergen ihre Negativserie nicht durchbrechen können. Nach der durchaus vermeidbaren 0:3 (21:25, 11:25, 20:25)-Niederlage beim bis dato noch sieglosen TSV Neuenwalde stecken die Schützlinge von Trainer Thomas Hehlmann tiefer denn je im Abstiegssumpf fest.

„Das war bis jetzt die schlechteste Saisonleistung, die mein Team gezeigt hat“, meinte der TVH-Coach nach der Partie, die in weiten Teilen extrem frustrierend verlaufen war. Nach einem noch halbwegs ausgeglichenen ersten Satz lief im zweiten Durchgang gar nichts mehr beim Aufsteiger zusammen. Mit 11:25 gab die völlig verunsicherte Hehlmann-Truppe den Satz ab. Es spricht jedoch für die Moral der TVH-Damen, dass sie sich danach nicht vollständig aufgaben.
Stattdessen klappte im dritten Satz plötzlich doch noch das, was sich die Gäste eigentlich für das komplette Spiel vorgenommen hatten. Harte Aufschläge, konsequentes Blockspiel und überraschende Angriffe aus dem Hinterfeld. Dass es dennoch nicht zum Satzgewinn reichte, war schlichtweg dem fehlenden Glück geschuldet. Bei Thomas Hehlmann überwog am Ende dennoch die Enttäuschung über die schwache Vorstellung in den ersten beiden Sätzen: „Das wäre die Möglichkeit gewesen, deutlich ein Zeichen zu setzen.“
TV Hambergen: Gerken, Hölzel, Klingbiel, Kortjohann, Kosak-Becker, Peter, Petras, Prigge, Schmidt, Schramm.

 

Volleyball - Eine überragende Kortjohann reicht nicht

Osterholzer Kreisblatt - 26.10.2016

von Tobias Dohr

Die Landesliga-Volleyballerinnen des TV Hambergen zahlen in der neuen Liga weiterhin reichlich Lehrgeld. Im Auswärtsspiel bei Verbandsliga-Absteiger TSV Fischerhude-Quelkhorn unterlag das Team um Trainer Thomas Hehlmann deutlich mit 0:3 (19:25, 13:25, 22:25). „Mein Team muss sich noch um einiges steigern, um auch mal gegen einen stärkeren Gegner Punkte zu holen“, sagte der Coach nach der vierten Niederlage im fünften Saisonspiel.

Gleichwohl hatte Hehlmann aber auch zum wiederholten Male beobachtet, dass seine Mannschaft durchaus das Potenzial besitzt, um die Topteams der Liga zu ärgern. Im ersten Durchgang hielten die Gäste lange Zeit gut mit, ließen gegen Ende des Satzes dann aber die benötigte Härte in den Angriffsschlägen vermissen. Im zweiten Abschnitt haderten die Hambergerinnen dann vor allem mit den überharten Schiedsrichterentscheidungen. Nahezu jeder technische Fehler wurde sofort abgepfiffen. „Da war es sehr anstrengend, ruhig zu bleiben“, sagte Hehlmann.
Im dritten Satz rauften sich die Gäste dann noch einmal zusammen. Angeführt von der überragend blockenden Jasna Kortjohann blieb das Hehlmann-Team bis zum 22:22 auf Augenhöhe – ehe der Favorit erneut seine Routine ausspielte.
TV Hambergen: Gerken, Harnisch, Hölzel, Klingbiel, Kortjohann, Kosak-Becker, Petras, Prigge, Schmidt, Schramm

 

Volleyball - Peter und Petras ragen heraus

Osterholzer Kreisblatt - 05.10.2016

von Tobias Dohr

Die Volleyballerinnen des TV Frisch Auf Hambergen haben den ersten Sieg in der Landesliga-Saison eingefahren. Vor allem die Rückkehr der lange verletzten Ina-Katharina Peter machte sich dabei positiv bemerkbar.

TV Hambergen – BTS Neustadt III 3:0 (25:16, 25:23, 25:16): Gegen die junge Nachwuchsmannschaft aus der Neustadt feierte Ina-Katharina Peter nach Verletzungspause ihr Comeback. Die Mittelblockerin war wegen Rückenproblemen lange Zeit ausgefallen, nun agierte Peter, als ob sie nie weggewesen wäre. „Sie war ein entscheidender Grund, warum der Sieg so deutlich ausfiel“, lobte Hambergens Trainer Thomas Hehlmann die Rückkehrerin.
Ein anderer Grund war allerdings Monika Petras. Die vom TuS Tarmstedt gekommene Außenangreiferin trumpfte besonders im zweiten Durchgang auf, als den Gastgeberinnen das Spiel beim Stande von 5:13 ein wenig zu entgleiten drohte. Doch mit einer äußerst stabilen Annahme sowie gelungenen Abwehraktionen brachte Petras ihr Team wieder auf Kurs. Im dritten Durchgang war die Gegenwehr des Gegners dann gebrochen.
TV Hambergen – TuS Zeven II 0:3 (10:25, 13:25, 14:25): Zeven war mit all seiner Routine praktisch der Gegenentwurf zum ersten Gegner. Schnell lagen die TVH-Damen mit 3:12 zurück. Zusehends machte sich die Müdigkeit breit, sodass sich Unkonzentriertheiten einschlichen. Im zweiten Durchgang hielten die Hehlmann-Schützlinge zunächst gut mit, ehe es erneut die Annahmeprobleme waren, die das Hamberger Schicksal besiegelten. „Wir freuen uns wirklich über den ersten Landesliga-Sieg“, resümierte der TVH-Coach. „Aber wir wissen auch, dass es noch einiges für uns zu tun gibt.“
TV Hambergen: Gerken, Harnisch, Hölzel, Klingbiel, Kortjohann, Kosak-Becker, Petras, Prigge, Schmidt, Schramm, Speck, Peter.

Volleyball - Knapp am ersten Punkt vorbei geschrammt

Osterholzer Kreisblatt - 26.09.2016

von Tobias Dohr

Das Glück war den Volleyballerinnen des TV Hambergen auch im zweiten Punktspiel der Landesliga-Saison nicht hold. Beim Oldenburger TB III verlor das Team von Trainer Thomas Hehlmann trotz großer Gegenwehr etwas unglücklich mit 1:3 (25:21, 13:25, 17:25, 26:28). Dabei hatte die Partie richtig gut für den Aufsteiger begonnen.

Keines der beiden Teams hatte sich zunächst absetzen können, erst gegen Ende des Satzes erarbeiteten sich die Hambergerinnen einen Vierpunktevorsprung – der dann auch erfolgreich ins Ziel gebracht wurde. Im zweiten Durchgang fanden die Hehlmann-Schützlinge dann aber lange Zeit kein Mittel mehr gegen die harten Sprungaufgaben der Oldenburgerinnen. Im dritten Durchgang blieb es schließlich bis zum 17:17 wieder ausgeglichen, ehe es erneut eine Angabenserie des OTB war, die das Schicksal der TVH-Damen besiegelte.
Im vierten Satz berappelten sich die Gäste dann aber noch einmal. Besonders die beiden Hauptangreiferinnen Jasna Kortjohann und Lynn Harnisch trumpften nun auf. Nachdem die Hambergerinnen zunächst einen Satzball abgewehrt hatten, gab es beim Stande von 25:24 und 26:25 dann selbst die Chance, den Satz zuzumachen. Doch beide Möglichkeiten blieben ungenutzt, kurze Zeit später war das Spiel verloren. Thomas Hehlmann lobte seine Spielerinnen hinterher zwar für die kämpferische Leistung, hatte aber auch erkannt, dass sein Team immer noch nicht bei 100 Prozent ist: „Im Angriff zeigen wir immer noch nicht, was wir wirklich drauf haben. Da spielen wir immer noch weit unter unseren Möglichkeiten.“
TV Hambergen: Gerken, Harnisch, Hölzel, Klingbiel, Kortjohann, Kosak-Becker, Petras, Prigge, Schmidt, Schramm, Speck

Volleyball - Gut verkauft trotz Niederlage

Osterholzer Kreisblatt - 05.09.2016

von Tobias Dohr

Aller Anfang ist schwer – das mussten auch die Volleyballerinnen des TV Hambergen in ihrem ersten Spiel in der Landesliga 3 feststellen. Allerdings hatte der Aufsteiger um Trainer Thomas Hehlmann mit der BTS Neustadt II wohl auch gleich eine der spielstärksten Mannschaften zum Gegner. Am Ende setzte es eine 1:3 (15:25, 25:21, 13:25, 21:25)-Niederlage für die Hambergerinnen.

Trotz anfänglich spürbarer Nervosität hielt der Liganeuling bis zum 13:13 im ersten Satz gut mit. Dann riss der Faden aber vorübergehend und nach 2:12 Punkten in Folge war der Durchgang weg. So deutlich ging es zunächst auch im zweiten Satz weiter, doch dann legten die Hehlmann-Schützlinge endlich ihre Scheu im Angriff ab und holten auf. Bei 17:17 war der Ausgleich geschafft, dank des starken Doppelblocks reichte es dann sogar zum Satzgewinn. Doch damit hatten die TVH-Damen ihr Pulver erst einmal verschossen. Besonders der harte und präzise Aufschlag der Neustädterinnen bereitete immer wieder große Probleme.
Im vierten Durchgang bäumten sich die Hambergerinnen dann noch einmal merklich auf und führten zunächst sogar mit 8:1. Bis zur Mitte des Satzes konnte diese Führung gehalten werden, dann zog Neustadt aber doch noch vorbei. Am Ende fehlte dann auch das nötige Glück. „Ganz sicher gibt es noch einiges, was wir verbessern müssen. Wir haben aber auch gezeigt, dass wir uns in dieser Liga durchaus nicht verstecken müssen“, zog Thomas Hehlmann ein durchaus zufriedenstellendes Fazit nach dem ersten Landesligaauftritt.
TV Hambergen: Gerken, Harnisch, Hölzel, Klingbiel, Kortjohann, Kosak-Becker, Petras, Prigge, Schramm, Speck
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