Schwimmen - Margrit Reyer von Namendorff knackt Rekord

Osterholzer Kreisblatt - 01.02.2017

von Markus Dannenbaum

Äußerst erfolgreich verlief der Ausflug zum Schwimmertreffen in Cuxhaven für die Aktiven des TV Hambergen. Die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer sammelten 25 Medaillen, darunter sechs Siege, ein. Zudem knackte Margrit Reyer von Namendorff den Vereinsrekord über die 200 Meter Rücken.

„Margrit hat am Wochenende den Vogel abgeschossen”, schwärmte Trainer Jens Klusmann. Mit 2:50,44 Minuten über die 200 Meter Rücken knackte sie den Vereinsrekord von Romina Schierholz aus dem Jahr 2010. „Es hat sich bei den Wettkämpfen in der Vergangenheit angedeutet, und jetzt hat Margrit es endlich geschafft”, berichtete der TV-Trainer.
Für Margrit Reyer von Namendorff war dies zudem der zweite Platz, genauso wie über die 100 Meter Rücken und auch die 100 Meter Schmetterling. Ein klarer Aufwärtstrend war bei Alia Maxine Meyerhoff (Jahrgang 2005) zu erkennen. Über ihre Paradestrecken 100 und 200 Meter Rücken glückten ihr Siege in 1:51,69 und 3:58,66 Minuten. Diese Doppelsiege erreichten auch Noah Hanuschek (2005) und Marcel Wolny (2006). Beide siegten auf ihren Spezialstrecken 50 und 100 Meter Brust.
Für die jüngeren Schwimmerinnen und Schwimmer warteten die Veranstalter noch mit einem besonderen Bonbon auf. So gab es echte Medaillen für alle Kinder der Jahrgänge 2005 und jünger auf den 50-Meter-Strecken. Somit ergatterten Carina Gloddek, Ingrid Reyer von Namendorff, Noah Hanuschek, Niklas Meyer und Marcel Wolny die begehrten Plaketten. „Der Wettkampf lief für uns verdammt gut“, freute sich Klusmann für seine Aktiven.
Hamberger Ergebnisse Carina Gloddek (Jahrgang 2005): 2. 50m Freistil, 42,13; 2. 200m Freistil, 3:24,34,2; 50m Schmetterling, 59,77; 2. 100m Rücken, 1:54,77. Alia Maxine Meyerhoff (2005): 3. 100m Freistil, 1:37,61; 1. 100m Rücken, 1:51,69; 1. 200m Rücken, 3:58,66; 3. 100m Schmetterling, 2:02,44. Ida-Mathilde Reyer von Namendorff (2004): 3. 200m Rücken, 3:21,60; 3. 100m Schmetterling, 1:37,85. Ingrid Reyer von Namendorff (2006): 2. 50m Brust, 55,47. Margrit Reyer von Namendorff (2001): 2. 100m Rücken, 1:18,78; 2. 200m Rücken, 2:50,44; 2. 100m Schmetterling, 1:30,83. Noah Hanuschek (2005): 1. 50m Brust, 46,56; 1. 100m Brust, 1:42,27. Niklas Meyer (2005): 3. 50m Freistil, 38,02; 2. 100m Freistil, 1:28,39; 3. 200m Freistil, 3:07,58; 3. 100m Brust, 1:57,02; 2. 50m Schmetterling, 49,87. Marcel Wolny (2006): 1. 50m Brust, 50,36; 1. 100m Brust, 1:48,78; 2. 50m Rücken, 55,46; 2. 50m Schmetterling, 56,44

 

Schwimmen - TVH-Schwimmer sind sehr fleißig

Osterholzer Kreisblatt - 19.01.2017

von Markus Dannenbaum

Sehr fleißig waren die Schwimmerinnen und Schwimmer des TV Hambergen zu Jahresbeginn. Sowohl bei den offenen Kreismeisterschaften Lange Strecke in Zeven als auch beim 26. Frühjahrsschwimmfest des TSV Visselhövede sammelten sie etliche Medaillen und Bestzeiten.

Einen guten Auftakt bildete das Frühjahrsschwimmfest. Neben Alia Maxine Meyerhoff (Jahrgang 2005) trugen sich noch Noah Hanuschek (2005) und Marcel Wolny (2006) in die Siegerliste ein. Insgesamt gelangen dem TV Hambergen 19 Medaillengewinne. Daneben profilierten sich Ann-Christin Gloddek und Anneke Frerks als Betreuer und Margrit Reyer von Namendorff als Kampfrichterin. „Das ist für den TV Hambergen sehr wichtig, dass wir Aktive auch in ehrenamtlichen Aufgaben dazu bekommen”, freute sich Jens Klusmann über den Betreuer- und Kampfrichternachwuchs.

Schon zuvor nahm der TV Hambergen an den Rotenburger Kreismeisterschaften Lange Strecke in Zeven teil. „Im Schwimmverband Osterholz ist dieser Wettkampf leider nicht möglich”, sagte Jens Klusmann bedauernd. Deswegen folgte der TV Hambergen gerne der Einladung aus Zeven. Dabei waren die Hamberger Aktiven sehr erfolgreich. Alle 18 Einzelstarts endeten mit Medaillengewinnen in den Altersklassen, 15 sogar mit Siegen. „Natürlich waren die Siege auch der etwas geringeren Teilnehmerzahl geschuldet“, erklärte Jens Klusmann, schob aber nach: „Einige von uns haben mich aber sehr überrascht.”

Niklas Meyer deutlich verbessert

So etwa Moya Kebbel (2003). Sowohl über die 800m Freistil als auch über die 400m Lagen überzeugte sie ihren Trainer und errang Jahrgangssiege. Über die 800m Freistil wurde sie auch in 13:05,11 Minuten Kreismeisterin. Margrit Reyer von Namendorff (2001) schwamm als erste Schwimmerin des TV Hambergen die Strecke von 1500m Freistil. Nur eine halbe Stunde später ging sie dann noch auf eigenen Wunsch über die 400m Lagen, eine der schwersten Strecken im Schwimmen, auf die Bahn.

Bei den männlichen Teilnehmern verbesserte sich Niklas Meyer (2005) deutlich und sackte den Kreismeistertitel über die 400m Freistil ein. Die doppelt so lange Strecke gewann Manuel Tietjen (2003), der auch über die 400m Lagen seine persönliche Bestzeit auf nun 6:36,77 Minuten verbesserte und zudem Kreismeister wurde. „Alles in allem ein sehr guter Jahresauftakt für uns” freute sich Jens Klusmann mit seinen Aktiven.
Ergebnisse Kreismeisterschaften Lange Strecke in Zeven: Anneke Frerke (2001): 1. 800m Freistil, 13:57,62; Ann-Christin Gloddek (2000): 1. 800m Freistil, 13:54,71; Carina Gloddek (2005): 1. 400m Freistil, 7:32,60; Moya Kebbel (2003): 1. 800m Freistil, 13:05,11, 1. 400m Lagen, 7:34,06; Alia Maxine Meyerhoff (2005): 2. 400m Freistil, 8:05,17; Ida-Mathilde Reyer von Namendorff (2004): 1. 800m Freistil, 13:17,87, 1. 400m Lagen, 7:08,12; Margrit Reyer von Namendorff (2001): 1. 1500m Freistil, 23:24,13; 1. 400m Lagen, 6:33,28; Svea Marie Schnoor (2006): 1. 400m Freistil, 8:27,65; Paul Kebbel (2005): 2. 400m Freistil, 7:03,96, 2. 800m Freistil, 14:05,07; Niklas Meyer (2005): 1. 400m Freistil, 6:51,39, 1. 800m Freistil, 13:58,56; Manuel Tietjen (2003): 1. 800m Freistil, 12:57,31, 1. 400m Lagen, 6:36,77; Marcel Wolny (2006): 1. 400m Freistil, 7:48,82. 26. Frühjahrsschwimmfest Visselhövede: Alia Maxine Meyerhoff (2005): 2. 50m Schmetterling, 50,99, 1. 100m Schmetterling, 1:58,20, 3. 100m Lagen, 1:48,47; Ida-Mathilde Reyer von Namendorff (2004): 3. 100m Freistil, 1:22,36, 3. 100m Rücken, 1:33,78, 2. 100m Schmetterling, 1:38,06, 3. 100m Lagen, 1:29,03; Noah Hanuschek (2005): 2. 50m Brust, 47,34, 2. 100m Brust, 1:42,78, 1. 50m Schmetterling, 50,34; Niklas Meyer (2005): 3. 100m Freistil, 1:24,84, 3. 100m Brust, 1:49,43, 3. 100m Rücken, 1:47,76, 2. 100m Lagen, 1:37,62; Marcel Wolny (2006): 3. 100m Freistil, 1:39,47, 1. 50m Brust, 49,32, 1. 100m Brust, 1:46,97, 2. 50m Schmetterling, 1:01,33, 1. 100m Lagen, 1:56,83.

 

Schwimmen - Jüngster TVH-Starter mit dem besten Ergebnis

Osterholzer Kreisblatt - 07.12.2016

von Markus Dannenbaum

Zum Jahresabschluss standen gleich zwei Wettkämpfe für die Schwimmerinnen und Schwimmer des TV Hambergen auf dem Programm. Beim internationalen Wintermeeting in Bremen stellten sich die derzeit Besten des TV Hambergen großer deutscher, aber auch internationaler Konkurrenz. Der Weihnachtssprint in Schneverdingen war da schon bedeutend kleiner und die Konkurrenz dementsprechend nicht ganz so stark, sodass es auch etliche Medaillen gab.

Zu Beginn des internationalen Wintermeetings in Bremen gab es für die Schwimmerinnen und Schwimmer des TV Hambergen eher bescheidene Zeiten. Dies lag mit Sicherheit an der ungewohnten Atmosphäre, die von den circa 560 Teilnehmern aus 51 Vereinen mit 3400 Starts ausging. „Aber auch die ungewohnte 50-Meter-Bahn macht uns zu Beginn eines Wettkampfs immer wieder zu schaffen“, berichtete Trainer Jens Klusmann. Nach und nach stellten sich die Aktiven des TV Hambergen aber darauf ein.

Der jüngste Starter des TV Hambergen sorgte dann für das beste Ergebnis. Mit neuer persönlicher Bestzeit über die 50 Meter Freistil von jetzt 36,56 Sekunden wurde Niklas Meyer (2005) dritter in seinem Jahrgang. „Da habe ich mich sehr für ihn gefreut”, sagte Jens Klusmann. Manuel Tietjen (2003) schrammte ganz knapp an den Medaillen vorbei. Der ausgewiesenen Rückenspezialist war auf seinen Paradestrecken 50 und 100 Meter Rücken nur knapp zu langsam für das Siegerpodest und belegte hier vierte Plätze. „Sowohl im Vorlauf, wo nur der Jahrgang zählte, als auch in der offenen Wertung im Finale schwamm Manuel sehr gut, aber knapp an Bronze vorbei”, sagte Jens Klusmann.

Mit Ida Mathilde Reyer von Namendorff (2004) und ihrer Schwester Margrit Reyer von Namendorff (2001) hatte der TV Hambergen auch bei den Mädchen zwei Eisen im Feuer. Beide erzielten einige persönliche Bestleistungen. Ida-Mathilde erreichte in ihrem sehr starken Jahrgang zweimal Platz neun, Margrit verpasste die Medaille über die 200 Meter Brust sowie die 50 und 200 Meter Rücken mit den Plätzen fünf und zweimal sechs nur knapp.

In Schneverdingen war die Konkurrenz selbstredend nicht so groß, weswegen die acht Schwimmerinnen und Schwimmer des TV Hambergen 17 Medaillen, darunter vier erste Plätze, mit nach Hause brachten. Marcel Wolny (2006) ragte dabei mit drei Siegen und einem zweiten Platz heraus.

Aber auch die anderen männlichen Starter, Paul Kebbel (2005), Noah Hanuschek (2005) und Julien Wichmann (2005) machten ihre Sache gut und waren für drei zweite und drei dritte Plätze verantwortlich. Bei den jungen Damen marschierte Moya Kebbel (2003) voran. Ein zweiter und zwei dritte Plätze ließen aufhorchen. „Moya war an dem Tag wirklich gut drauf“, lobte Jens Klusmann. Alia Meyerhoff (2005) stand mit drei dritten Plätzen aber nicht viel hinten an.

Auch Adele Reyer von Namendorff (2003) machte ihre Sache gut, ihre jüngere Schwester Ingrid Reyer von Namendorff (2004) war sogar über die 50 Meter Brust in neuer persönlicher Bestzeit von 55,74 Sekunden einmal siegreich.