Schwimmen - Jüngster TVH-Starter mit dem besten Ergebnis

Osterholzer Kreisblatt - 07.12.2016

von Markus Dannenbaum

Zum Jahresabschluss standen gleich zwei Wettkämpfe für die Schwimmerinnen und Schwimmer des TV Hambergen auf dem Programm. Beim internationalen Wintermeeting in Bremen stellten sich die derzeit Besten des TV Hambergen großer deutscher, aber auch internationaler Konkurrenz. Der Weihnachtssprint in Schneverdingen war da schon bedeutend kleiner und die Konkurrenz dementsprechend nicht ganz so stark, sodass es auch etliche Medaillen gab.

Zu Beginn des internationalen Wintermeetings in Bremen gab es für die Schwimmerinnen und Schwimmer des TV Hambergen eher bescheidene Zeiten. Dies lag mit Sicherheit an der ungewohnten Atmosphäre, die von den circa 560 Teilnehmern aus 51 Vereinen mit 3400 Starts ausging. „Aber auch die ungewohnte 50-Meter-Bahn macht uns zu Beginn eines Wettkampfs immer wieder zu schaffen“, berichtete Trainer Jens Klusmann. Nach und nach stellten sich die Aktiven des TV Hambergen aber darauf ein.

Der jüngste Starter des TV Hambergen sorgte dann für das beste Ergebnis. Mit neuer persönlicher Bestzeit über die 50 Meter Freistil von jetzt 36,56 Sekunden wurde Niklas Meyer (2005) dritter in seinem Jahrgang. „Da habe ich mich sehr für ihn gefreut”, sagte Jens Klusmann. Manuel Tietjen (2003) schrammte ganz knapp an den Medaillen vorbei. Der ausgewiesenen Rückenspezialist war auf seinen Paradestrecken 50 und 100 Meter Rücken nur knapp zu langsam für das Siegerpodest und belegte hier vierte Plätze. „Sowohl im Vorlauf, wo nur der Jahrgang zählte, als auch in der offenen Wertung im Finale schwamm Manuel sehr gut, aber knapp an Bronze vorbei”, sagte Jens Klusmann.

Mit Ida Mathilde Reyer von Namendorff (2004) und ihrer Schwester Margrit Reyer von Namendorff (2001) hatte der TV Hambergen auch bei den Mädchen zwei Eisen im Feuer. Beide erzielten einige persönliche Bestleistungen. Ida-Mathilde erreichte in ihrem sehr starken Jahrgang zweimal Platz neun, Margrit verpasste die Medaille über die 200 Meter Brust sowie die 50 und 200 Meter Rücken mit den Plätzen fünf und zweimal sechs nur knapp.

In Schneverdingen war die Konkurrenz selbstredend nicht so groß, weswegen die acht Schwimmerinnen und Schwimmer des TV Hambergen 17 Medaillen, darunter vier erste Plätze, mit nach Hause brachten. Marcel Wolny (2006) ragte dabei mit drei Siegen und einem zweiten Platz heraus.

Aber auch die anderen männlichen Starter, Paul Kebbel (2005), Noah Hanuschek (2005) und Julien Wichmann (2005) machten ihre Sache gut und waren für drei zweite und drei dritte Plätze verantwortlich. Bei den jungen Damen marschierte Moya Kebbel (2003) voran. Ein zweiter und zwei dritte Plätze ließen aufhorchen. „Moya war an dem Tag wirklich gut drauf“, lobte Jens Klusmann. Alia Meyerhoff (2005) stand mit drei dritten Plätzen aber nicht viel hinten an.

Auch Adele Reyer von Namendorff (2003) machte ihre Sache gut, ihre jüngere Schwester Ingrid Reyer von Namendorff (2004) war sogar über die 50 Meter Brust in neuer persönlicher Bestzeit von 55,74 Sekunden einmal siegreich.

Schwimmen - 38 Medaillen gesammelt

Osterholzer Kreisblatt - 16.11.2016

von Markus Dannenbaum

Die Hamberger Schwimmerinnen und Schwimmer sammelten bei gleich zwei Veranstaltungen in Wilhelmshaven und Syke 38 Medaillen und stiegen elf Mal sogar als Sieger aus dem Wasser.

Beim 20. Herbst-Meeting der Pinguine in Wilhelmshaven präsentierten sich vor allem die Jungs der Jahrgänge 2005 und 2006 von ihrer besten Seite. Niklas Meyer (2005) münzte seine vier Starts in drei Siege und einen dritten Platz um. Dabei verbesserte er auf den 100-Meter-Strecken jeweils seine persönlichen Bestzeiten. Auch Marcel Wolny (2006) ragte heraus. Er erschwamm sich zwei erste und einen zweiten Platz. Lennart Engel (2005), erst ein halbes Jahr in der Wettkampftruppe des TV Hambergen, wartete mit drei dritten Plätzen auf.
Bei den jungen Damen gab es mit Svea Marie Schnoor (2006) und Ingrid Reyer von Namendorff (2006) zwei Siegerinnen. Svea Marie wurde zusätzlich noch einmal dritte. Ihre kleine Schwester Janne Emilia Schnoor (2008), jüngste Schwimmerin des TV Hambergen, erreichte zwei dritte Plätze. Carina Gloddek (2005), Finja Ziegler (2005), Zoe Pallas (2007) und Adele Reyer von Namendorff (2003), präsentierten sich auch sehr stark, schrammten aber knapp an der Medaille vorbei.
Einen Tag später beim 16. Sprintvergleich in Syke legten Niklas Meyer und Marcel Wolny eine Doppelschicht hin. Von den Platzierungen her war Marcel Wolny diesmal mit einem Sieg und einem zweiten Platz etwas besser. Niklas Meyer verbesserte seine persönlichen Bestzeiten aber am häufigsten von allen Nachwuchsschwimmern. Für Manuel Tietjen (2003) stellte dieser Wettkampf eine Generalprobe für die Landesjahrgangsmeisterschaften kommendes Wochenende in Hannover dar. Am Ende konnte er sich über zwei erste und zwei zweite Plätze sowie neue persönliche Bestzeiten über 100 Meter Freistil und Lagen freuen. „Manuel scheint gut drauf zu sein, auch wenn wir nach dem Motto ‚Dabei sein ist alles‘ zu den Landesjahrgangsmeisterschaften fahren“, sagte Jens Klusmann. Mit Noah Hanuschek und Paul Kebbel trugen sich noch zwei weitere 2005er in die Medaillenlisten ein.
Bei den jungen Damen stach Margrit Reyer von Namendorff (2001) heraus. Ihr Sieg über 100 Meter Rücken war nicht nur mit einer neuen persönlichen Bestzeit geglückt, sondern hätte beinahe auch einen neuen Hamberger Vereinsrekord über diese Strecke bedeutet. „Margrit kratzt ja schon länger über die 200 Meter Rücken am Rekord. Ihre Zeit von 1:18,31 Minuten über die halb so lange Strecke ist nun auch nur 15 Hundertstel zu langsam gewesen“, sagte Jens Klusmann. Zudem räumte sie auch noch zwei zweite Plätze ab. „Alles in allem waren es zwei entspannte und erfolgreiche Wettkämpfe mit echten Medaillen in Syke“, freute sich der Trainer mit seinen Aktiven.
TVH-Ergebnisse in Wilhelmshaven Alia Maxine Meyerhoff (Jahrgang 05): 1. 50m Schmetterling, 48,43, 3. 100m Rücken, 1:57,29; Ingrid Reyer von Namendorff (06): 1. 100m Brust, 2:02,69; Janne Emilia Schnoor (08): 3. 50m Freistil, 48,90, 3. 100m Freistil, 1:52,09; Svea Marie Schnoor (06): 2. 100m Lagen, 2:00,88, 2. 50m Schmetterling, 1:04,97, 3. 50m Brust, 55,47, 3. 100m Brust, 2:05,67; Lennart Engel (05): 3. 50m Freistil, 45,51, 3. 50m Brust, 56,52, 3. 100m Freistil, 1:49,41; Niklas Meyer (05): 1. 100m Lagen, 1:40,81, 1. 100m Freistil, 1:25,97, 1. 100m Rücken, 1:55,53, 3. 100m Brust, 1:52,76; Marcel Wolny (06): 1. 50m Brust, 51,22, 1. 100m Brust, 1:51,06, 2. 100m Lagen, 1:53,94. TVH-Ergebnisse in Syke Ann-Chrsitin Gloddek (2000): 3. 100m Freistil, 1:21,87; Ida-Mathilde Reyer von Namendorff (04): 2. 100m Rücken, 1:34,50; Margrit Reyer von Namendorff (01): 2. 100m Brust, 1:32,27, 1. 100m Rücken, 1:18,31, 2. 100m Lagen, 1:21,55; Noah Hanuschek (05): 3. 50m Brust, 49,72, 2. 50m Rücken, 48,51, 2. 100m Lagen, 1:45,07; Paul Kebbel (05): 3. 50m Schmetterling, 55,39, 3. 100m Lagen, 1:46,87; Niklas Meyer (05): 3. 50m Freistil, 38,14, 3. 50m Rücken, 49,13, 2. 50m Schmetterling, 50,81, Manuel Tietjen (03): 2. 100m Freistil, 1;12,89, 1. 100m Rücken, 1:20,55, 2. 50m Schmetterling, 38,43, 1. 100m Lagen, 1:20,90; Marcel Wolny (06): 1. 50m Brust, 50,22, 2. 100m Lagen, 2:01,04.

Schwimmen - Da wackelt sogar der Vereinsrekord

Osterholzer Kreisblatt - 13.10.2016

von Markus Dannenbaum

Kurz vor ihrem alljährlichen Trainingslager starteten die Schwimmerinnen und Schwimmer des TV Hambergen noch beim Heidmarkschwimmfest der SG Böhmethal in Bad Fallingbostel. Zwei erste Plätze durch Margrit Reyer von Namendorff (Jahrgang 2001) und Marcel Wolny (2006) und insgesamt 16 Medaillen stellten Trainer Jens Klusmann durchaus zufrieden. Allerdings starteten nach einigen kurzfristigen Absagen nur sieben Hamberger.

„Da war ich schon ein wenig ärgerlich“, gab der Hamberger Cheftrainer zu. Die kleine Delegation aus Hambergen schlug sich aber achtbar. Allen voran Margrit Reyer von Namendorff. Einen kompletten Medaillensatz – und in Bad Fallingbostel gab es echte und sehr schöne Medaillen – nahm die junge Dame mit nach Hause. Ihre beste Leistung wurde aber nicht mit einer Medaille belohnt. Über die 200m Rücken schwamm sie mit 2:53,65 Minuten erstmalig unter 2:54 Minuten und qualifizierte sich damit für die Bezirkskurzbahnmeisterschaften. „Da wackelte der Vereinsrekord von 2:51 Minuten bedenklich“ sagte Klusmann.
Marcel Wolny (2006) präsentierte sich von den männlichen Startern am besten. Seinem Sieg über die 50m Brust ließ er noch zwei zweite Plätze folgen. Aber auch Eric Malkison (2002) und Manuel Tietjen (2003) sowie Alia Maxine Meyerhoff (2005) machten nachdrücklich auf sich aufmerksam.
Alia Maxine Meyerhoff (2005): 2. 100m Freistil, 1:47,22, 2. 100m Rücken, 1:57,19, 3. 100m Lagen, 1:52,07; Margrit Reyer von Namendorff (2001): 2. 100m Freistil, 1:13,20, 1. 100m Rücken, 1:20,98, 3. 100m Lagen, 1:23,67; Merle Wrieden (99): 3. 100m Rücken, 1:31,29; Lennart Engel (2005): 3. 50m Brust, 1:03,37; Eric Malkison (2002): 3. 100m Freistil, 1:25,79, 2. 50m Brust, 47,09, 3. 100m Lagen, 1:39,25; Manuel Tietjen (2003): 3. 100m Rücken, 1:20,34, 2. 100m Lagen, 1:23,40; Marcel Wolny (2006): 2. 100m Freistil, 1:47,31, 1. 50m Brust, 52,05, 2. 100m Lagen, 2:05,75.