Kanu - Training wieder im Hallenbad

Das Training der Kanusparte TV Hambergen findet ab Freitag, 7. Oktober, wieder alle zwei Wochen im Hambad in Hambergen statt.

Beginn ist jeweils um 19.15 Uhr.

Weitere Informationen gibt es bei Matthias Ernst unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kanu - Feucht-fröhlicher Ferienspaß auf der Hamme

Osterholzer Kreisblatt - 02.08.2016

von Marlis Kleemann

Sie hatten Spaß, das war den Jungen und Mädchen anzumerken. Spaß an dem Schnupperkursus, den die Kanusparte des TV Hambergen erneut auf der Hamme bei Viehspecken angeboten hatte. „Man muss schon gut lenken können. Wenn man nämlich das Paddel falsch hält, landet man im Schilf oder spritzt das Wasser ins Boot und wird nass", gaben der 13-jährige Philipp und sein 10-jähriger Bruder Lando ihre Erfahrungen an die anderen Kinder des Schnupperkurses weiter. Außerdem seien die richtigen Bewegungen wichtig, um das Kanu nicht im Zickzack in die Uferböschungen zu bugsieren. Betreuer Matthias Ernst erzählte: „Zuerst haben die Kinder gelernt, das Gleichgewicht zu halten; danach wird das Geradeausfahren geübt.“

Die meisten Kinder hatten nach kurzer Zeit den Bogen raus. Auch die, die vorher noch nie in einem Boot gesessen hatten. Matthias Ernst weiß, wovon er spricht, er ist ist passionierter Kanute und betreut seit vielen Jahren die Schnupperkurse der TV-Kanusparte. Die zehn teilnehmenden Kinder in diesem Jahr ware zwischen acht und 14 Jahre alt. „Wichtig ist, dass die Kinder schwimmen können", betonte Ernst.
Gemeinsam mit seinen Betreuern Tobias Ernst und Nico Goes half Matthias Ernst den Kindern in die Kanus. „Das Einsteigen ist die einzige Situation, bei der es etwas kippelig wird,“ erzählten die Betreuer. Wer sich noch nicht traute, allein im Einer eine Runde auf der Hamme zu drehen, stieg zu Matthias Ernst und einem weiteren Betreuer in das größere Kanuboot.
Die Geschwister Mirja und Bjarne aus Osterholz-Scharmbeck waren mit Begeisterung dabei. Beide schwärmten von ihren neuen Erfahrungen: „Bootfahren ist cool”, meinten sie. Als schließlich alle auf dem Wasser waren, stieg der Spaßfaktor noch mal an. Es wurde nach Herzenslust gepaddelt und alles Mögliche ausprobiert. Zum Schluss der Schnupperstunde war eine Spielphase eingeplant. „Wir wollen den Kindern unseren Kanusport schmackhaft machen. Schließlich ist Kanufahren eine tolle Freizeitbeschäftigung, bei der man viel in der Natur unterwegs ist“, sagte Vereinsvorsitzender Timo Ehlers. „Einige der Kinder waren nicht zum ersten Mal dabei. Es gibt einige Wiederholungstäter“, freute er sich.

Kanu - Auf dem Wasserweg zur Achterbahn

Weser-Kurier 24.10.2014

von Jan-Henrik Gantzkow

„Ischa Freimaak" heißt es wieder auf der Bremer Bürgerweide. Dass auch die Kanusparte des TV Hambergen das Volksfest besucht, ist erstmal nichts Besonderes – die Anfahrt hingegen schon: Statt mit dem Auto oder der Bahn anzureisen, wählten 15 Vereinsmitglieder den Wasserweg und paddelten über die alte Torfkahnstrecke in den Findorffer Hafen.

„Das Freimarkts-Paddeln" ist bei den Hamberger Kanufreunden bereits eine feste Tradition: „Jedes Jahr veranstalten wie diese Tour und es ist immer eine tolle Sache", erklärte Daniela Mehrtens, Schriftführerin des Vereins. Am frühen Morgen versammelten sich dafür die Teilnehmer – fünf Jugendliche und zehn Erwachsene – an der KGS Hambergen und verstauten die zwischen vier und 5,5 Meter langen Boote auf einem großen Anhänger. Mit dem Auto ging es zum Landhaus „Kuhsiel" im Blockland, wo die Boote zu Wasser gelassen wurden. Entweder in Einer-Kajaks oder in Kanubooten für zwei bis drei Personen machte sich die Gruppe dann auf den ehemaligen Torfkahnweg, den „Kuhgraben", in Richtung Findorffer Hafen. Auf der knapp zehn Kilometer langen Strecke, die unter anderem durch den Bremer Bürgerpark führte, blieb auch immer wieder Zeit für kurze Snack-Pausen.
 
„Wir sind ganz gemütlich gepaddelt, haben viel gelacht und eine Menge Spaß gehabt", beschrieb Jugendwartin Christina Mehrtens die ausgelassene Stimmung während der Überfahrt. Für gute Laune sorgte auch das Wetter: „Es war nicht zu kalt, nicht zu warm und vor allem trocken. Perfektes Kanu-Wetter", freute sich Mehrtens. Nach knapp zwei Stunden erreichten die Hamberger Kanuten schließlich ihr Ziel und enterten den Bremer Freimarkt. Dabei stand zwischen Achterbahnen, Dosenwerfen und Imbissbuden vor allem der Spaß und das Miteinander im Mittelpunkt: „Wir haben gemeinsam eine große Runde gedreht. So war für jeden etwas dabei", berichtete Daniela Mehrtens über den gemütlichen Freimarktsbummel.
 
Nach einem vereinsinternen Wettbewerb am Schießstand stärkten sich die Wassersportler noch standesgemäß mit einem Fischbrötchen, bevor sie sich in ihren Booten auf den Rückweg machten. Gegen Abend erreichte die erschöpfte und zufriedene Ausflugsgruppe wieder „Kuhsiel" und ging an Land. „Es war ein sehr langer, aber ein genauso schöner Tag für alle Beteiligten", fasste Mehrtens die „Freimarktspaddelei" anschließend zusammen.
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