Zeitungsartikel: TVH Beachvolleyballturnier Drucken
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Mittwoch, 24. Juni 2009 20:52

Viel Spaß am Netz trotz Regens

TV Hambergen richtete Beachvolleyballturnier aus / Anlass: 100-jähriges Bestehen

Von Andreas Hanuschek, Osterholzer Kreisbatt vom 24.06.2009

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Hambergen. Beachvolleyball wird im Allgemeinen mit Spaß, Badekleidung und dunklen Sonnenbrillen verknüpft. Das ist in Hambergen nicht anders. Aber beim großen Beachvolleyballturnier des TV "Frisch auf" Hambergen blieb davon nur der Spaß übrig. Gänsehaut und Regencape ersetzten in der Vorrunde Badekleidung und Sonnenschutz. Am zweiten Tag beim Finale herrschte dagegen eitel Sonnenschein. Turnierverwalter Uwe Gerken: "Das ist unsere Versöhnung mit dem Wetter."

16 Mannschaften mit je vier Spielern plus Ersatz traten auf den beiden Plätzen "Am Wällenberg" an. Teilweise waren sie bunt gemixt. So hatte der Vorsitzende und aktive Volleyballer aus der Landesliga des Hamberger Sportvereins, Uwe Brandhorst, zwei junge Mädchen zugelost bekommen. Neben Elisabeth Maak war dies seine Nichte Justine Grimm. Sie war begeistert: "Das macht so viel Spaß." Am verregneten Vorrundentag gab’s für "Die pinken Hasen" drei Siege, Sonntag nur noch einen. Platz Acht war am Ende für Brandhorst voll in Ordnung.

Beachturnier-029.jpgDie pinken Hasen hätten sogar fast den höchsten Sieg geschafft. 56 zu 20 hieß es am Ende gegen "Newcomer". Toppen konnten dies allerdings "Latest Hope", die der Mannschaft "Die Anfänger" mit 58 zu 13 ihre Grenzen aufzeigten. Die Anfänger waren eine Truppe aus der Korbballabteilung. Volleyball probierten sie bei dem Turnier zum ersten Mal aus. Eine Spielerin der "Anfänger" meinte zum Spiel: "Ab und zu kommt auch mal ein Ball zurück - aber nur selten." "Latest Hope" dagegen war laut Zeitnehmer Gerken der Geheimfavorit.

Titelverteidiger beim Turnier war die Mannschaft "Tohuwabohu", die auch souverän ohne Punktverlust Gruppensieger wurden. Die erste und einzige Niederlage gab es im Halbfinale gegen Jessica Wollnik, Joanna Kullik, Patrick Monsees, Jan Michel Schneider und Martin Wintjen, die als "Latest Hope" auftraten und das Turnier letztlich gewannen. Denkbar knapp mit 29 zu 28 endete die Partie nach 20 Minuten. Sehr zum Leidwesen der "Orga-Miezen and friends". Orga-Mieze Ann-Kathrin: "Jetzt haben wir die im kleinen Finale."

Beachturnier-016.jpgDas Finale gewann "Latest Hope" gegen "Flying Kangoos" mit 29 zu 25. Der spätere Sieger war eine Zufallsmannschaft und hatte sich erst am Donnerstag entschieden teilzunehmen, damit die Hamberger ein 16er Feld vollbekommen. Als Titelverteidiger haben sie nun im nächsten Jahr die Pflicht wieder zu kommen. Spaß gab es auch abseits der Beachvolleyballfelder. Viele Teilnehmer zelteten auf dem Sportplatz und vergnügten sich auf der Fete am Sonnabend bis spät in die Nacht.

Beachturnier-147.jpgAlle Spiele dauerten zwei mal zehn Minuten mit Seitenwechsel, damit alle die gleichen Bedingungen haben. Das klappte natürlich nicht ganz. Glück hatte das Team mit dem komischen Namen "Wo bleibt der Schiri auf Platz 2". Mitspieler Frank Skrzetzka aus Buxtehude: "Wir hatten nicht eine einzige Partie im Regen." Skrzetzka legte sich bereits jetzt schon fest im nächsten Jahr wieder zu kommen. Mit demselben Team aber mit neuen Namen: "Die nicht im Regen spielen".

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